Holsteiner Runde im Dialog

Konstruktiv, verständnisvoll und zielorientiert ging es am 21.10.2020 zu. So haben der Vorstand der Holsteiner Runde das zweite Gespräch mit der Landespolitik empfunden. Diesmal trafen Rüdiger Höhne (TSV Reinbek), Christof Rapelius (Kieler MTV) und Dennis Bluhm (Möllner SV) den Abgeordneten Jörg Hansen von der FDP Fraktion. Als ehemaliger Jugendtrainer im Basketball ist Jörg Hansen gedanklich zügig bei der Basis in diesen unruhigen Zeiten.

Im Dialog

Mit Jörg Hansen kam man schnell ins Gespräch zum Thema Soforthilfe und wo es bei den Vereinen in den nächsten Monaten drauf ankommt. Erfreulich dabei war zu hören, dass die ersten Gespräche der Holsteiner Runde mit den sportpolitischen Sprechern der Regierungsfraktionen Früchte tragen und über die Soforthilfe 2.0 gesprochen wurde. Dabei bereits konkret welche finanzielle Höhe genutzt werden sollte. Die Vertreter der Holsteiner Runde begrüßten diesen Schritt und sehen den eingeschlagenen Weg des Dialoges mit den Sportpolitischen Sprechern und Sprecherinnen als den richtigen an.

Sportentwicklungsplan, Sporthallen u. regionale Probleme

Weitere Kernpunkte dieses offenen und zielorientierten Gespräches waren der Sportentwicklungsplan „Sportland Schleswig-Holstein“, Sporthallen Probleme im Land und auch hier die neuesten Entwicklungen zum Thema E-Sport.

Der Sportentwicklungsplan „Sportland Schleswig-Holstein“ ist von der Holsteiner Runde sehr positiv aufgenommen worden.  Auch hier wiesen die Vertreter auf ein „Corona-Update“ hin, da sich viele Grundlagen von heute auf morgen verändert haben. Konkret ging es dort auf die Starterpakete 2. Sportinfrastruktur sanieren u. modernisieren sowie 3. Sportvereine stärken – aktiv in allen Lebenslagen. Der FDP-Politiker empfand die Hinweise als zielführend und nahm auch gleich erste Ideen zur Sanierung von Sportstätten mit. Genauso wie im ersten Gespräch mit Barabara Ostmeier (CDU) wünscht sich Jörg Hansen die Unterstützung der Holsteiner Runde bei der Umsetzung zum Sportland Schleswig-Holstein.

Bei den regionalen Problemen der zweckentfremdeten Sporthallen kam Kurzerhand sein Bürokollege Stephan Holowaty dazu, um die kommunale Stimme reinzubringen. Dort konnte die Runde in einer offenen Diskussion beide Seiten beleuchten und einigte sich auf eine Initiative von Politik zu Kommune. Dies auf einer verknüpfenden Basis der örtlichen Netzwerke und Ressourcen. Dennis Bluhm (Möllner SV) brachte konkrete Beispiele für die Zusammenarbeit zwischen Sportverein und Kommune aus der Stadt Mölln im Herzogtum Lauenburg, damit Bewegungsräume auch als solche verstanden werden. Denn Verständnis ist das was auf beiden Seiten gefördert werden muss. An diesem „Eisbrecher“ wie es genannt wurde, wird gedanklich nun weiter gearbeitet.

Die Zukunft trotz Krise im Blick behalten

Ebenfalls wurden auch Zukunftsthemen wie E-Sport oder ein Vereinsrecht-Update angesprochen. Bei letzteres konkret die Höhe der Übungsleiterfreipauschale, die eine wichtige Basis für die Vereine in Schleswig-Holstein und ihre vielfältigen Übungsleiter darstellt. Im Bereich E-Sport ist die FDP Fraktion gedanklich fortschrittlich geprägt. Der Fokus liegt hier auf landesweite Organisationsstrukturen. Dort konnten die Vertreter der Holsteiner Runde mit aktuellen Informationen zu einem zurzeit stattfindenden Strukturprozess aufwarten und die Wichtigkeit der weiteren Förderung platzieren. Langfristig ist hier eine Kopplung mit der Sportlandschaft in Schleswig-Holstein nach dem Beispiel in Dänemark sinnvoll, da die Jugendkultur dieses Thema fest für sich verankert hat. Jörg Hansen ist hier der Meinung, dass der „Raum“ Sportverein mit seinen vermittelnden Kompetenzen richtig und wichtig sei. Diese Meinung findet die Unterstützung der Holsteiner Runde.

Beide Seiten zeigten sich am Ende des zweistündigen Gedankenaustauschs sehr zufrieden und wollen den direkten Dialog fortsetzen. Der Vorstand der Holsteiner Runde begrüßt, dass die bisherigen Gesprächspartner sich diese Zeit nehmen, um offen und transparent über die Zukunft des Sports in Schleswig-Holstein zu sprechen.

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